"Wenn ihr uns das Sielwallhaus nehmt, machen wir halt Punkcafé im Rathaus!”



300 Menschen auf der Straße, um für den Erhalt des Sielwallhauses, gegen jegliche Kürzungen und für eine solidarische Stadt zu demonstrieren.


Am Samstag sind wir gemeinsam mit 300 Menschen auf die Straße gegangen, um für den Erhalt des Sielwallhauses, gegen jegliche Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und für eine solidarische Stadt zu demonstrieren. Menschen aus über 50 Jahren selbstverwalteter Geschichte kamen zusammen – Vertreter*innen aller Nutzer*innengenerationen.

Am Samstag sind wir gemeinsam mit 300 Menschen auf die Straße gegangen, um für den Erhalt des Sielwallhauses, gegen jegliche Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und für eine solidarische Stadt zu demonstrieren. Menschen aus über 50 Jahren selbstverwalteter Geschichte kamen zusammen – Vertreter*innen aller Nutzer*innengenerationen.

In Redebeiträgen ging es um die weiteren betroffenen Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bremen, es wurde deutlich gemacht wie die geplante Schließung mit dem Rechtsruck zusammenhängt und wie wichtig offene Orte der Jugend- und Subkultur sind. Das schon unter einer Rote-grün-roten Regierung mal wieder die offene Kinder- und Jugendarbeit unter Druck gerät ist für viele Menschen in der Stadt nicht hinnehmenbar. Unter dem Deckmantel der Qualitätsverbesserung finden doch Kürzungen bei der Angebotsvielfalt statt, die freie Trägerlandschaft wird immer kleiner. Dabei brauchen wir gerade bei der immer weiter drohenden Faschisierung der Gesellschaft genau das - freie Träger und Vielfalt in der Angebotsstruktur! Es wäre an rot-grün-rot diese Strukturen langfristig zu sichern und vor zukünftigen Angriffen zu schützen.

Die versuchte Schließung wurde in die umfassenden Sozialkürzungen eingebettet und es wurde klar, dass es eben nicht um fehlende Gelder, sondern um politischen Willen geht. Für Polizei, Ordnungsamt und Subventionen für Rüstungsunternehmen ist schließlich Geld da - eine Umverteilung von unten nach oben.

“Und dann ist Bambule auf dem Ziegenmarkt und das ist dann auch wieder nicht richtig.”

Für eine Umverteilung der anderen Art, für unsere Jugend, unser Leben und unsere Häuser, sind wir zusammen gekommen. Und das nicht zum letzten Mal.

Wir sehen uns auf der Straße, in den Freizis, oder eben im Rathaus.

Denn – reißt ihr unsere Häuser nieder, sehen wir uns in euren wieder!