28. Oktober 2025 / update: 11. November 2025
Kein Platz für Antisemitismus – Solidarität mit der Flora, Solidarität mit Israel
Globales
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Am Samstag, den 25. Oktober, wurde die Rote Flora von rund 40 bis 50 Personen mit antisemitischen und antiisraelischen Graffiti attackiert.
Die Angreifer*innen, inklusive Guido Zehl, die sich selbst als „Flora für alle“ bezeichnen, wählten für ihren Angriff ausgerechnet den Schabbat– den wöchentlichen Ruhetag im Judentum.
Ein bewusster Affront, gerichtet gegen einen linken Ort und gegen alles, was er eigentlich bedeuten sollte.
Diese Aktion war kein politischer Streit, kein innerlinker Konflikt, sondern ein Angriff auf grundlegende Prinzipien.
Antisemitismus, egal in welcher Verpackung, ist niemals „links“.
Und wer Hass auf Israel an die Wände der Flora schreibt, steht nicht auf der Seite der Befreiung, sondern auf der Seite der Reaktion.
Israel ist – ob es der sogenannten radikalen Linken passt oder nicht – der einzige Schutzraum, den Jüdinnen und Juden nach der Shoah haben.
Wer diesen Staat angreift, symbolisch oder real, greift dieses Existenzrecht an.
Wer ihn delegitimiert, wer seine Verteidigung dämonisiert, wer Terror gegen seine Bevölkerung relativiert, macht sich mitschuldig an antisemitischer Hetze.
Unsere Solidarität gilt Israel – dem Recht des jüdischen Staates, sich zu verteidigen, und dem Recht seiner Bevölkerung, in Sicherheit zu leben.
Sie gilt allen, die sich in Deutschland dem Antisemitismus entgegenstellen, besonders dort, wo er sich als „linke“ Politik tarnt.
Egal, was kommt:
Wir stehen solidarisch mit Israel.
Gegen jeden Antisemitismus, gegen jeden Angriff, gegen jede Relativierung.
Die Flora war nie der Ort für Hass.
Und sie wird es auch nicht werden.